Börselexikon

Das Börselexikon wird zur Verfügung gestellt von der Wiener Börse.

 

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Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Der DAX® ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er beinhaltet die 30 umsatzstärksten deutschen Unternehmen und wird laufend ermittelt. Die Basis wurde am 30.12.1987 mit einem Wert von 1.000 Punkten festgelegt.
Abkürzung für Dow Jones Index.
Tägliche Anpassung der Sicherheitserfordernisse(Margins) an das durch eine Position eingegangene Risiko.
Datenvendoren sind Unternehmen, die durch ein Vertragsverhältnis mit der Wiener Börse AG berechtigt sind, die professionell aufbereiteten Preisdaten der Wiener Börse AG an weitere Vendoren sowie professionelle Investoren wie auch Privatanleger weiterzugeben.
Ein Forderungspapier, das mit der gleichen Ausstattung über einen längeren Zeitraum am Primärmarkt zum Ersterwerb angeboten wird. Die meisten Anleihenemissionen sind heute Daueremissionen.
siehe: Intra-Day-Handel
Die Notierungslöschung eines an einem von einem Börseunternehmen betriebenen geregelten Markt gelisteten Wertpapiers.
(Deltafaktor) Ein Sensitivitätsfaktor, der die absolute Veränderung des Optionspreises beschreibt, wenn sich der Preis des Basiswertes um eine Einheit verändert. Mathematisch betrachtet entspricht Delta der ersten Ableitung des Optionspreises nach dem Preis des Basiswertes. Der Deltafaktor schwankt bei Kaufoptionen zwischen 0 und +1, bei Verkaufsoptionen zwischen -1 und 0. Der Umfang der Veränderung des Delta misst das Gamma.
Kurzbezeichnung für American Depository Receipts (ADR)
Das Depot dient dem Kreditinstitut zur Verwahrung und Verwaltung der vom Kunden hinterlegten Wertpapiere. Das Kreditinstitut verbucht hier Käufe und Verkäufe, der Depotauszug zeigt den Wert aller Anlagen. Für die Verwaltung verlangen die Banken Gebühren (die sog. Depotgebühr).
Kreditinstitut, das berechtigt ist, die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für andere vorzunehmen. Wenn der Aktionär bei der Hauptversammlung sein Stimmrecht ausüben möchte, ist bei der Depotbank eine Stimmkarte zu beantragen.
Entgelt der Depotbank für die Verwahrung der Wertpapiere im Depot.
Finanzinstrumente werden als Derivate oder Derivative Finanzinstrumente bezeichnet, wenn wesentliche Eigenschaften, die sie aufweisen, aus solchen anderer Finanzinstrumente (Basiswerte, Underlyings) abgeleitet wurden. Den Derivaten werden z. B.: Optionen, Optionsscheine, Futures, Swaps u.ä. Produkte zugeordnet.
Preis einer Anleihe, der beim Kauf einer Anleihe effektiv zu bezahlen ist (inkl. Stückzinsen). Der Dirty Price wird somit folgendermaßen berechnet: Clean Price + anteilige Stückzinsen seit der letzten Kuponzahlung.
(Abgeld, Abschlag) Preisabschlag auf den Nennwert einer Schuldverschreibung ? oder der Betrag, um den der Emissionspreis bei Neuausgabe von Wertpapieren unter deren Nennwert liegt. Gegenteil: Agio
Ein Broker, der für seine Geschäfte eine Kommission verrechnet, die erheblich unter den offiziellen Sätzen bzw. Richtlinien liegt.
Zinssatz zur Refinanzierung der Geschäftsbanken durch die Oesterreichische Nationalbank. Die Geschäftsbanken verkaufen Wechsel, die ihre Kunden ausgestellt haben, an die Oesterreichische Nationalbank.
Ausgewogene Aufteilung bzw. Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen. Ziel der Diversifikation ist Sicherheit.
Der Teil des ausgewiesenen Gewinnes, der auf Antrag des zuständigen Organes einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre ausbezahlt wird.
Siehe Ex Dividende.
Gibt den prozentuellen Anteil der ausbezahlten Dividende am Preis der Aktie an. Wird wie folgt berechnet: Dividende/Aktienpreis x 100. Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl zur Bewertung einer Aktie.
(Dual Currency Bond) Anleihe, bei der der Emissionsbetrag und die Zinszahlungen in einer von der Tilgung unterschiedlichen Währung erfolgen.
(DJ) Der Dow Jones Industrial Average (Index) enthält die 30 bedeutendsten Industrieunternehmen der New York Stock Exchange und wurde erstmals 1897 veröffentlicht. Er wurde als Preisindex konzipiert und wird laufend (real-time) berechnet.
Der Dritte Markt ist ein vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenes multilaterales Handelssystem. In den Dritten Markt werden Wertpapiere einbezogen, die weder zum Amtlichen Handel noch zum Geregelten Freiverkehr zugelassen sind. Der Dritte Markt ist ein ungeregelter Markt dessen Voraussetzungen für die Einbeziehung in den Bedingungen für den Betrieb des Dritten Marktes definiert sind.
siehe Doppelwährungsanleihe
Kennzahl zur Beurteilung der Zinsempfindlichkeit von Vermögensanlagen. Zeitpunkt während der Restlaufzeit, zu dem sich Preis- und Wiederveranlagungsrisiko einer Anleihe genau ausgleichen. Die Duration wird zur Risikomessung und Bestimmung des Absicherungsverhältnisses bestimmt.
Marktsegment der Wiener Börse AG, das sämtliche standardisierte Derivate (Futures und Optionen) umfasst. Der Handel der Optionen und Finanzterminkontrakte findet fortlaufend über das Handelssystem OMex® statt. Man unterscheidet zwischen austrian derivatives und cee derivatives.