Börselexikon

Das Börselexikon wird zur Verfügung gestellt von der Wiener Börse.

 

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(Optionsfrist) Zeitraum vom Tag der Begebung eines Wertpapiers bis zum Fälligkeitsdatum, an dem der Handel in diesem Papier endet (letzter Handelstag). Es stehen unterschiedliche Laufzeiten für die jeweiligen Produktgruppen (Aktienoptionen, Indexoptionen, Indexfutures, Aktienfinanzterminkontrakte, etc.) zur Verfügung.
Verkauf eines Wertpapiers ohne physische Deckung, es entsteht eine Short Position. Der Leerverkäufer borgt sich das Wertpapier aus (Wertpapierleihe) und verkauft es mit der Absicht, das gleiche Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt günstiger zurückzukaufen um es dem Verborger retournieren zu können.
Handelstag vor dem Verfallstag, an dem eine Option letztmalig gehandelt, ausgeübt oder glattgestellt (Glattstellung) werden kann.
siehe: Hebel
(London Interbank Offered Rate) Im Interbankenhandel am Finanzplatz London angewendeter kurzfristiger Referenzzinssatz, zu dem eine Bank einer anderen kurzfristige Einlagen überlässt bzw. Geldmarktkredite aufnimmt.
Bundesanleihen, die bei Erfüllung von Bond-Futures geliefert werden können.
Jener Monat, in dem der letzte Handelstag für ein bestimmtes Termingeschäft liegt und in dem es bei Erfüllung eines Futures schließlich zur Abwicklung der Transaktion kommt.
Tag, an dem bei Erfüllung eines Futures die tatsächliche Lieferung des Basiswertes erfolgt.
Erfüllung der Verpflichtung des Verkäufers eines Futures oder des durch zufälliger Zuteilung bestimmten Stillhalters eines Calls.
siehe: Limitierter Auftrag
(Limit Order) Auftrag mit Angabe eines Preislimits. Ein limitierter Kaufauftrag muss zum Preislimit oder zu einem niedrigeren Preis ausgeführt werden. Ein limitierter Verkaufsauftrag muss zum Preislimit oder zu einem höheren Preis ausgeführt werden. Gegenteil: Unlimitierter Auftrag, Market Order
Die Möglichkeit, Wertpapiere oder andere Werte möglichst schnell und zu möglichst geringen Spesen zu kaufen und zu verkaufen bzw. in Bargeld umwandeln zu können (=Veräußerbarkeit).
(Lombardzins) Zinssatz für Darlehen, welche die Oesterreichische Nationalbank den Geschäftsbanken gegen Verpfändung von Wertpapieren gewährt. Die Geschäftsbanken bleiben Eigentümer der verpfändeten Wertpapiere. Mit der Errichtung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) wurde der Lombardsatz per 1. Jänner 1999 durch den Referenzzinsatz abgelöst.
Bezeichnet eine Kaufposition eines Marktteilnehmers in einem Kassainstrument, einem Optionskontrakt oder einem Terminkontrakt. Gegenteil: Short Position.
Bezeichnung für den tiefsten Preis eines Wertpapiers. Gegenteil: High