Börselexikon

Das Börselexikon wird zur Verfügung gestellt von der Wiener Börse.

 

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Abkürzung für Oesterreichische Kontrollbank.
Abkürzung für Oesterreichische Nationalbank.
Schwedischer Systemlieferant für das vollelektronische Handels- und Clearing-System OMex®.
Vollelektronisches Handels- und Clearing-System, das bereits seit 1991 für die standardisierten Futures und Optionen des Terminmarkt-Segmentes der Wiener Börse AG - derivatives market.at - eingesetzt wird.
Abkürzung für over-the-counter Market, siehe: ausserbörslicher Handel.
Abkürzung für out-of-the-money, aus dem Geld
Ein Investmentfonds, bei dem die Zahl der Investmentfondsanteile nicht begrenzt ist. Es können je nach Nachfrage fortlaufend neue Investmentfondsanteile ausgegeben werden. Gegenteil: geschlossener Fonds
Als Open wird am Kassamarkt der Eröffnungspreis bezeichnet. Das ist der erste Preisvorfall eines Handelstages für ein Wertpapier. Gegenteil: Close
Summe aller in einem Basiswert eingegangenen Terminkontrakte, die noch nicht glattgestellt (Glattstellung) oder ausgeübt wurden.
siehe: Open
(Bedingtes Termingeschäft) Eine Option berechtigt den Käufer, verpflichtet ihn aber nicht, gegen Zahlung einer Prämie (Optionsprämie) eine bestimmte Menge (Kontraktgröße) eines Basiswertes (Underlying) zum vorher fixierten Preis (Basispreis, Strikeprice) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (amerikanischer Stil) oder zum Ende der Optionsfrist (europäischer Stil) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Der Verkäufer einer Option verpflichtet sich bei Ausübung der Option durch den Inhaber zu den vereinbarten Konditionen jederzeit zu liefern oder abzunehmen.
(Amerikanische Option) Option, die im Gegensatz zu einer Option europäischen Stils während der gesamten Laufzeit jederzeit ausgeübt werden kann.
(Europäische Option) Option, bei der im Gegensatz zur Option amerikanischen Stils der Inhaber sein Recht nur am Ende der Laufzeit, konkret am letzten Handelstag, ausüben kann.
Schuldverschreibungen, die den Anleihegläubigern neben ihren Forderungsrechten eine Option auf den Erwerb bestimmter Wertpapiere, wie Aktien, Partizipationsscheine, Investmentzertifikate, zu einem festen Preis (Optionspreis) innerhalb einer bestimmten Frist einräumen. Die Optionsanleihe existiert während der gesamten Laufzeit. Der Optionsschein kann auch auf Wertpapiere lauten, die in keinem Zusammenhang mit dem Emittenten der Anleihe stehen.
Standardisierte Optionen desselben Typs (Call oder Put), denen der gleiche Basiswert zugrunde liegt, werden einer Optionsklasse zugeordnet.
(Prämie, Premium) Preis, der für eine Option bezahlt wird, abhängig von Angebot und Nachfrage.
(Warrant) Wie Optionen verbriefen Optionsscheine das Recht, innerhalb oder am Ende eines bestimmten Zeitraumes einen bestimmten Basiswert zu einem im Vorhinein bekannten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Während jedoch Optionen streng standardisiert sind, weisen die Optionsscheine der einzelnen Anbieter unterschiedliche Merkmale auf.
Optionen gehören einer Optionsserie an, wenn Optionstyp, Basiswert, Ausübungspreis und Verfallstag gleich sind.
Jene Optionen, die während der gesamten Laufzeit handelstäglich ausgeübt werden können, sind Optionen amerikanischen Stils, Optionen, die nur am letzten Handelstag ausgeübt werden können, nennt man Optionen europäischen Stils.
Optionen sind als zwei Typen existent: Kaufoption = Call und Verkaufsoption = Put.
siehe: Auftrag
siehe: Auftragsbuch
(Market-Outperformer oder buy) Analyst erwartet für eine Aktie eine deutlich bessere Preisentwicklung als für den (Branchen-)Index.
siehe: außerbörslicher Handel
Marktsegment der Wiener Börse AG, an dem über das Handelssystem Xetra® jene Wertpapiere gehandelt werden, die keinem anderen Marktsegment zuzuordnen sind. Dies sind insbesondere Genussrechte, Investment- und Indexzertifikate, die zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen sind sowie alle in den Dritten Markt einbezogenen Aktien und Partizipationsscheine.
(OTM) aus dem Geld