Börselexikon

Das Börselexikon wird zur Verfügung gestellt von der Wiener Börse.

 

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Arrangement
andere Bezeichnung für Kurszusatz Geld (G) und Ware (W).
siehe: Chartanalyse
Geschäft, bei dem die Erfüllung nach Geschäftsabschluss nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Die Qualität, die Menge, der Preis und der Erfüllungszeitpunkt werden beim Geschäftsabschluss festgelegt. Zwei Typen von Termingeschäften werden unterschieden: unbedingte Termingeschäfte (Futures, Forwards) und bedingte Termingeschäfte (Optionen). Gegenteil: Kassageschäft
Am Terminmarkt erfolgt die Erfüllung eines Geschäftes erst zu einem zukünftigen Zeitpunkt. Preis, Menge und Termin der Erfüllung werden bereits bei Geschäftsabschluß fix vereinbart. Gegenteil: Kassamarkt
Bezeichnung für den Preis von am Terminmarkt gehandelten Kontrakten.
siehe: Fairer Wert
Siehe Thesaurierende Wertpapiere.
Bei thesaurierenden Wertpapieren werden alle erwirtschafteten Erträge wieder veranlagt. Der Anleger erhält somit während des Jahres keine Ausschüttungen. Er ist jedoch an der Wertsteigerung der wieder veranlagten Erträge des Wertpapiers beteiligt.
Jener Sensitivitätsfaktor, der die Veränderung des Optionspreises beschreibt, wenn sich die Restlaufzeit einer Option um einen Kalendertag verringert.
(Ticksize) Beschreibt das kleinste Preisintervall, in welchem die Preise an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt notieren.
siehe: Low
Rückzahlung des aufgenommenen (ausgeborgten) Kapitals.
(Horizontaler Spread) Kombinierte Optionsstrategie, bei der Optionen vom gleichen Optionstyp mit gleichen Ausübungspreisen, aber mit unterschiedlichen Laufzeiten gleichzeitig gekauft und verkauft werden. Man unterscheidet Long Time Spread, der auf zukünftig steigende Preise des Basiswertes, und Short Time Spread, der auf sinkende Preise des Basiswertes ausgelegt ist.
(TER) Die Total-Expense-Ratio gibt an, welche Kosten ? in Prozent des Fondsvermögens ? im Fonds während des vergangenen Geschäftsjahres angefallen sind. Zu diesen Kosten zählen vor allem die Managementgebühr, Depotgebühr, Beratergebühren, Prüferkosten sowie allfällige Auslagen. Je geringer diese Zahl ist, desto weniger Kosten wurden dem Fonds angelastet.
Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der auf fremde Rechnung, aber auch (im Gegensatz zu einem Broker) auf eigene Rechnung Geschäfte durchführen kann.
siehe: Spesen
Richtung einer Entwicklung. Bei der Chartanalyse wird davon ausgegangen, dass zukünftige Preisbewegungen bestimmten Trends folgen. Dabei wird zwischen langfristigem Primärtrend (länger als ein Jahr), mittelfristigem Sekundärtrend (drei Wochen bis mehrere Monate), kurzfristigem Tertiärtrend (unter drei Wochen) sowie Aufwärtstrend und Abwärtstrend unterschieden.