Flughafen & Beziehung zur Umwelt

Flughafen Wien

Umwelt ist ein Thema, das uns alle angeht und wo wir uns aktiv betätigen müssen. Die Flughafen Wien AG steht seit langem für ein ökologisches Wirtschaftsbewusstsein, ein heute nicht mehr wegzudenkendes Element jeder verantwortungsvollen Unternehmensstrategie. Ökologie und Ökonomie stehen nicht in einem Widerspruch - sie ergänzen einander. Die Umweltpolitik des Flughafen Wien ist mittlerweile dafür bekannt, Umweltprobleme nicht nur zu bekämpfen, sondern durch wirksame Maßnahmen zu reduzieren oder - wenn möglich - ganz zu vermeiden.

 

Als Standort von rund 230 Unternehmen ist der Flughafen Wien mit allen umweltrelevanten Problemstellungen einer mittelgroßen Stadt konfrontiert. Spezielles Augenmerk gilt den Anrainern: durch eine Reihe gezielter Maßnahmen ist man kontinuierlich bestrebt, ihre Belastungen so gering wie möglich zu halten.

 

Der Flughafen Wien trägt Verantwortung!
 
Im Jahr 2000 wurde ein Mediationsverfahren ins Leben gerufen, welches die gegenwärtigen Auswirkungen des Flughafens Wien, sowie dessen wesentliche umweltrelevanten Projekte und Ausbauvorhaben und deren Auswirkungen zum Inhalt hatte.
In einem fairen Verfahren von rund 50 Verfahrensparteien (Bürgerinitiativen, Anrainergemeinden, die Länder Niederösterreich und Wien, Austrian Airlines Group, die Flugsicherung Austro Control, Flughafen Wien AG etc.) wurden einvernehmliche Lösungen erarbeitet, die zum Ziel hatten, die Belastung durch den Flugverkehr für die betroffene Bevölkerung akzeptabel zu gestalten. Die Ergebnisse wurden 2005 in einem Mediationsvertrag verbindlich festgehalten.
 
Der Verein Dialogforum Flughafen Wien setzt nun nach dem Ende des Mediationsverfahrens den Dialog der Verfahrensparteien fort und achtet auf die Umsetzung des Mediationsvertrages.
 
Informationen über die Arbeit des Dialogforums finden Sie auf www.dialogforum.at.
 

Informationsplattform „Umwelt & Luftfahrt“

Diese Plattform liefert Zahlen, Daten und Fakten zu folgenden Themen:
  • Lärmschonende An- und Abflugrouten
  • Verkehrsentwicklung und -verteilung
  • Fluglärmzonen
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutzmaßnahmen am Flughafen Wien
  • Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene uvm.

Lärmmessung - Ein Netz aus Messstellen

1992 wurde am Flughafen Wien Schwechat die Fluglärm-Überwachungsanlage FANOMOS (Flight Track and Noise Monitoring System) in Betrieb genommen.
 
Derzeit werden an 14 fixen Messstellen in Siedlungsgebieten in der Umgebung des Flughafens laufend die Schallpegel der Überflüge registriert, und daraus die Werte für Tages-Leq (06:00-22:00 Uhr) und Nacht-Leq (22:00-06:00 Uhr) ermittelt.
 
Hier gelangen Sie zur VIE Umwelt Website mit sämtlichen Informationen zum Thema „Umwelt & Luftfahrt“, sowie zu den Ergebnissen der Lärmmessung.
 
Auf www.flugspuren.at stellen der Flughafen Wien und Austro Control interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein neues Service zur Verfügung, die online ein Bild über den Flugverkehr rund um Wien machen können. Mit der Darstellung der Flugspuren im Internet wird auch die praktische Umsetzung der im Rahmen der Mediation vereinbarten Maßnahmen für die Bevölkerung nachvollziehbar und transparenter.
 

Lärmschutzprogramm - Ein Programm für rund 12.000 Haushalte

Das Lärmschutzprogramm Flughafen Wien gehört zu einem Bündel an Maßnahmen rund um eine 3. Piste, die im Mediationsvertrag vereinbart wurden. Ziele des Lärmschutzprogramms sind der Schutz der Gesundheit und die Erhöhung der Lebensqualität der Menschen, die nahe am Flughafen leben.
 
Insgesamt werden die Leistungen des Lärmschutzprogramms ca. 12.000 Haushalten in der Region angeboten. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich 51,5 Millionen Euro betragen, wobei 37 Millionen direkt von der Flughafen Wien AG bezahlt werden. Zusätzliche 14,5 Millionen Euro übernimmt der von der Flughafen Wien AG dotierte Umweltfonds.
 
Sie wollen wissen, ob Sie ein Berechtigter aus dem Lärmschutzprogramm sind? - finden Sie auf www.laermschutzprogramm.at weitere Informationen.