Börselexikon

Das Börselexikon wird zur Verfügung gestellt von der Wiener Börse.

 

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Zeitraum, in dem Wertpapiere zu den Ausgabebedingungen am Primärmarkt erworben werden können.
(Extrinsic Value) Der Zeitwert entspricht dem Optionspreis abzüglich des inneren Wertes der Option. Er wird beeinflusst durch die Volatilität des Basiswertes, der Restlaufzeit der Option, die Geldmarktzinsen und den Optionstyp. Grundsätzlich gilt: der Zeitwert ist am größten, wenn die Option at-the-money ist.
siehe: Nullkuponanleihe
Zertifikate verbriefen das Recht auf Partizipation an der Wertentwicklung eines zu Grunde liegenden Investments (Underlying) wie etwa einer Aktie, eines Index, eines Rohstoffes oder einer Fremdwährung.
Preis für die leihweise Überlassung von Kapital.
siehe: prämienbegünstigtes Zukunftsvorsorge-Produkt und staatliche Prämie
Der Antrag auf Zulassung von Wertpapieren zum Handel an einem von einem Börseunternehmen betriebenen geregelten Markt muss vom Emittenten und der konsortialführenden Bank gemeinsam beim Börseunternehmen eingereicht werden. Der Zulassungsantrag muss u.a. den Namen des Wertpapiers, die Gesamtnominale, die Stückelung etc. sowie den Prospekt enthalten. Aus diesen Informationen soll hervorgehen, ob das Wertpapier die Zulassungskriterien für das gewählte Marktsegment erfüllt.
An der Wiener Börse besteht für Wertpapiere die Möglichkeit, zum Handel im Amtlichen Handel oder im Geregelten Freiverkehr zugelassen zu werden; weiters besteht die Möglichkeit der Einbeziehung von Wertpapieren in den als MTF geführten Dritten Markt.
(Assignment) Zuweisung der Erfüllungsverpflichtung an einen zufällig ausgewählten Stillhalter, nachdem ein Inhaber bekannt gegeben hat, dass er seine Option ausüben will.